Heimat

Einen Platz hab ich gefunden. Wie damals, Als ich 6 Jahre alt war. Sonntags Eiscreme aß. Einen alten Film schaute Und im Bett saß. Wusste noch nicht, dass ich Dich eines Tages verlass‘. Es tut mir leid, Heimat, Dass ich Dich nun verrat‘. Was wir jemals hatten, Einfach aufgab. Vergib mir, dass ich Mit Deinem Herzen gespielt hab. Sei Dir gewiss, dass es weh tat … Heimat weiterlesen

Seltsam grausam

Ich brauche nichts als ein Wort. Nur eins, beträchtlich überzeugend. Ein Wort allein genügt. Ein Tropfen Wasser, der das Meer versüßt. Deine Eigenarten Wünschte ich zu verachten. Wie Du mich anschaust Ohne mich zu beachten. Was ich brauche Ist Deine Ausdauer. Ausdrückliche Gewissheit Und Herzenswärme. Fang von vorne an. Verloren in Deinen Augen. Such Deinen Mund, Deine Hände. Meine alltägliche Poesie. Stumm würd ich schreien … Seltsam grausam weiterlesen

Bollern bis die Seele bebt

Das Feuerzeug klickt,die Flamme lodert auf.Es ist nicht die ersteoder zweite, die ich rauch.Ich hab aufgehört zu zählen,wie viele ich rauch,wie viel ich brauchbis der Brand erloschen ist. Kanns nicht ertragen,dass du in der Wohnung bist.Viel weniger wenn nicht.Vertragen.Will doch eigentlichnur wissenwie es dir geht,was bei dir passiert. Ob du dich genau so verlierstin Gedankenkonstruktionen.Im „hätte“, „könnte“, „wollte“oder „kann vielleicht sein“ Situationen.Wie soll ein Mensch … Bollern bis die Seele bebt weiterlesen

Das Spiel

aus großem Herzen, weit wie diese Welt während sie sich weiter drehtjeder Augenblick zerfälltHerz mit Bergen, Wolkenkratzerngierig nach Anmut, Feinheit Nahtlos der Himmel in deinen AugenAuf meiner Weste der schwarze DreckHab massig Zeit, sie rennt nur schnell wegund eigentlich will ich alles, lebe schnellWind, Regen wie Schläge auf meinem Gesicht Irgendwer sagte, man würde vergessenDoch ich bin hier am Rande einer BordüreKnoten im Hals auf … Das Spiel weiterlesen

Sag es

Einsam sind die Worte.Doch sind sie geschrieben,Ändert es sich.Ohne FurchtMöchte ich laut verkünden.Diese große Liebe.Liebe.Nur Liebe ist das,Was ich fühle. Sag mir warum,Ich – wenn ich denke,Nur an Dich denke.Sag mir warum,Ich – etwas seheUnd nur Dich sehe.Sag mir, warum,Ich – etwas glaubeUnd nur an Dich glaube. Meine große Liebe.Sag mir,Was immer auch geschieht,Lass mich nicht allein.Sag mir, wer Du bist.Sag mir, dass Du weißt,Dass … Sag es weiterlesen

Festival

Schau malall die Lichter ander Himmel leuchtetin allen FarbenJung und altalle zusammenlassen die Bässedurch den Körper hallen Singen harttanzen und springenFeuerwerk im BauchBier in den HaarenDie Bühne rocktdie LieblingsbandDas Ticket gelohntjeder Euro, jeder Cent Die Sonne heißbrennt die HautKörper voll SchweißMusik schön lautdann langersehntder SommerregenMagie in Tropfenein Schweif voll Segen Quatsch bei 120 Dezibelrutschend im Schlammwerfend mit Matschheute sind wir Freundebei Dosenravioliam Lagerfeuerkeiner Fremdeinfach nur … Festival weiterlesen

Es ist so mit dir

An diesem Freitag bleibe ich hierund zwischen den Zeilen seh ich dichim Flackern einer Schreibtischlampeimmer nur dein Gesicht undin dieser Atmosphäre, würde ichdie verschiedensten Dinge mit dir erleben,stelle mir vor wie fantastisch es wäre,wie es wäre, mit dir zu wachsenund in meinem Verlangen dich zu umarmenflimmern die Emotionen,fühl mich nicht erwachsendenn es ist so mit dir;dass all die Lieder schöner klingen,dass all die Zeit stehen … Es ist so mit dir weiterlesen

Müde

Müde Vom Suchen Vom Finden Dem Ankommen Der Flucht Müde Vom Lachen und den Tränen Von der Stille und dem Lärm Von der Last auf meinen Schultern Der Unsicherheit und den Zweifeln Den begründeten und den unbegründeten. Von den unzähligen Prüfungen die ich bestanden habe und den unzähligem Scheitern Von echten Gefühlen und den vorgetäuschten. Von den wahren Worten und den gut getarnten Lügen Von … Müde weiterlesen

Ausgefühlt

Eine Stimme, ein Bild, ein Atemzug.Etwas Namenloses. Merkwürdige Orte.Etwas was mich anspricht zwischenLiebe und Werbung an derUnterseite einiger Gläser, an derSchwelle des gestrigen Traums.Vielleicht ein Kleidungsstück im Wind. Ich bin der Gast in deinem Bettund du der Vogel, der auf dem Dach lebt.Millionen Aspekte und Himmelals Höllen verkleidet.Oberflächen moderner Welten wiezerbrechliches Porzellan.Zukünftige Vorzeichen. Meine Nase sieht die Farben nicht,meine Augen hören keine Geräusche,mein Mund nimmt … Ausgefühlt weiterlesen

Eines Tages

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben. Ein Gedicht, dass sich darauf beschränkt mit den Fingern über deine Haut zu fahren und deinen Blick in Worte verwandelt. Ohne Vergleiche. Ohne Metaphern. Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben. Ein Gedicht, dass nach dir riecht und im Rhythmus deines Pulses schlägt mit der Kraft und dem Druck deiner Umarmung und mit dem Gesang meines … Eines Tages weiterlesen

Dein Blick

Dein Look ist Business. Dein Urteil;Bewährung oder elektrischer Stuhl.Am Himmel dieser glühende Mond auf dergeneigten Ebene des Lebens rollendwie ein 80er Flipperautomatwo irgendwie im Spiel2 Bälle gleichzeitig hoch schießen.Es ist zeitgenössische Kunst in diesemZeitalter aufzuwachen. Big Data.Kein Zucker in der Limonade und dann duund ich bin jetzt schon verrückt,so schön verschlossen, kleine Damedie mit Stoffsneakers durchmeine Gedanken spaziert. Dein Blick so scheu, dieser klare Blick.Hast … Dein Blick weiterlesen

Illusion

du weißt, warum ich dich mag. weil nur du es aushälst und bei mir bleiben kannst. du bist da und du bist nicht da wie der Wind nimmst du mein Schweigen und gibst ihn zurück geschmückt mit Parfüm. was ich nicht tun würde ist zu sagen, dass ich mit dir mit allem was ich habe, echt fühlen kann und es ist wahr und macht verrückt … Illusion weiterlesen

Gedanken im Mondschein

Versuche nicht daran zu denkenan dein krummes Lachen oderdeiner Fähigkeit mich zu beruhigentäglich beobachtendwundere ich mich wie duweiter machst,echt geblieben in einer Zeitwo alles künstlich erscheint. Nackt unter denKarnevalsmasken.Wo ist mein Augenlicht?Nichts anderes als dichwas mich stetig und ständigdekonzentriertauf dieser Welt,keine deutlichere Schönheit. Alle sagen; Höre aufmit den Geschichten zwischenRomantik und Langeweile.Kluge Leute vielleicht.Möchte mich dennoch gern irrenund erinnern wie du küsst undaus deinen Nasenlöchern … Gedanken im Mondschein weiterlesen

Mein Italien

Die Schönheit eines Tages im Frühling mit dieser perfekten Temperatur. Bis zum späten Abend draußen bleiben, die Vespa neben der Wand stehen lassen. Mit Fremden über die Zukunft plaudern. Glänzendes Elend und Perlenketten. Blicke begrüßen dein Geheimnis. Ausländische Akzente aus der Ferne. Grazie verkleidet als Trubel. Im Abseits, die Brünette und die Blondine. Die Anzugträger, die Wut, die Ehre. Die Sätze. Ich töte dich. Ich … Mein Italien weiterlesen

Küss mich

Küss michGenau jetztSchöne ZeitverschwendungUnmögliches UnterfangenDie Erfindung eines TraumsEin ganzes Leben an einem TagEin Zelt hinter der DüneEin Planet in einer Hand Die UnendlichkeitIn einem einzigen SchrittReflexionen der SonneAuf der Welle eines Flusses.Schau, die Glühwürmchen sind zurück.Im Park des Zentrums riecht der Sommer.Eine Mutter, eine Geliebte, eine Tochter.Eine Verpflichtung – erste dunkle Wolke. Ein Magnet am KühlschrankEin Notizbuch mit GekritzelEin Haus und ein FlugzeugDas darüber fliegtKüss … Küss mich weiterlesen

Die belanglose Berechenbarkeit des Alltäglichen

Heute ist Sonntag. Eigentlich ein Tag der Ruhe, Besinnung und Einkehr. Aber in Wirklichkeit gibt es keinen Stillstand mehr in unserer Welt. Wenn sich heutzutage nicht permanent etwas bewegt, ist es wertlos. Wenn nicht dauernd über etwas gesprochen wird, gerät es schnell in Vergessenheit. Dabei ist die Verinnerlichung von Dingen oft die Voraussetzung dafür, dass man sich und das versteht, was mit einem passiert, wenn … Die belanglose Berechenbarkeit des Alltäglichen weiterlesen

Ohne Reue

Ich seh Dich an.In Deinem Blick so viele Fragen.Verstehe es selber nicht.Alles dreht sich, verändert sich. Wenn ich allein war,Warst Du mein Halt.Kamst Du nicht weiter,War ich Dein Licht. Das Chaos hinter uns wird leiserMit jedem Schritt mehr.Mach ein Anfang aus dem Ende.Sprüh neue Bilder an die Wände. Ich schau zurück, hör unsere Worte.Das Glück und unsere Sorgen.Haben soviel versucht,Irgendwie war es nie genug. Draußen … Ohne Reue weiterlesen