Letal

Grell und mager mein Geistheimtückisch durchleuchtet durch deine Wörter in meinem Kopf, derkeine Frequenz mehr empfängt,ich Überbleibsel eines Kadavers,Gefallene deiner Bosheit und des Gefühls, dass es zu spät ist für die Ankunft jeglicher Weisheitin meinen Gliedern undnur noch verwahrlost enden mag,wie mein Herz so karg. ©️ Giulia Patruno Letal weiterlesen

Eingesperrt zur Neuzeit-Pest

Psychologen schlagen Alarm. Es droht der Wohnungskoller. Genervt von Deinem Schwarm. Meditation wär doch sinnvoller. Plötzlich jeder im Home Office. Klaustrophobie bis zum Anschlag. Die grösste Besorgnis? Der Denkprozess eines Mordauftrages. Eheleute stellen fest, Dass die Lust schwindet Auf das gemeinsame Familiennest. Strapazierte Nerven im Eignungstest. Das Meissner Porzellan Fliegt rasant vor die Füße. Es war die geplante Landebahn Mit einem Gruß von Deiner Süßen. … Eingesperrt zur Neuzeit-Pest weiterlesen

Welt MS Tag

Liebe Menschen, heute Mal nichts lyrisches von mir.Denn heute ist Welt MS Tag. Bist du heute morgen ohne Schmerzenaufgewacht?Herzlichen Glückwunsch.Feier dich und deinen wunderbaren Körper.Deinen Körper, der perfekt ist und jeden Tag für dich Wunder verbringt, indem du laufen, riechenund fühlen kannst.Feier deinen gesunden Körper jeden Morgen.Berühre dich selbst wieder mit Mitgefühl und Liebe. Auch ich, möchte gerne Aufmerksamkeit für die noch unheilbare Krankheit Multiple … Welt MS Tag weiterlesen

Unruhe

Wenn es dunkel wirdsitze ich hieram Rand einer MauerBefreie den abstrakten Geistund betrachte das UniversumHöre sein RaschelnRieche sein Schweigenwie auf einem Plakatund ichmittendrin Eine Ruhe breitet sich ausjenseits aller Erwartungenjenseits von allemüber mich hinausüber uns hinausund in der Nachtwenn der Windden Dunst bewegtbleibt nichtsaußer meiner Abwehr Nur meine Fäusteverschlossenüber mich und dannist sie zurückdie Unruhe wenn ichden Zügen des Lebens folgeEinsame Stilleerschreckt nicht mehrAn ihren … Unruhe weiterlesen

Müde

Müde Vom Suchen Vom Finden Dem Ankommen Der Flucht Müde Vom Lachen und den Tränen Von der Stille und dem Lärm Von der Last auf meinen Schultern Der Unsicherheit und den Zweifeln Den begründeten und den unbegründeten. Von den unzähligen Prüfungen die ich bestanden habe und den unzähligem Scheitern Von echten Gefühlen und den vorgetäuschten. Von den wahren Worten und den gut getarnten Lügen Von … Müde weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie gut verstecken kannim Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit?Wo ist das Vergnügen, nicht zu wissen,wie spät es ist?Von einem Land nach Maß wo die Naturseine Kurven bejubelt doch allesist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen,von lauter Ziffern aberwenn du ein wenig von unten … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Illusion

du weißt, warum ich dich mag. weil nur du es aushälst und bei mir bleiben kannst. du bist da und du bist nicht da wie der Wind nimmst du mein Schweigen und gibst ihn zurück geschmückt mit Parfüm. was ich nicht tun würde ist zu sagen, dass ich mit dir mit allem was ich habe, echt fühlen kann und es ist wahr und macht verrückt … Illusion weiterlesen

Nicht unverwundbar

Endlose Sehnsucht.Durst nach Liebe.In der ErinnerungMinuten voller Glück,Stunden voller Scherben,Spiralen der Dunkelheit. Das Leben – im Feuer.Entrissene Wurzeln.Das Bluten des Baumes.Der kletternde Efeu des Schmerzes.Ein Angstorkan, der dich zu Boden wirftund das um sich schlagendeines sanften Körpers. Deine summende Seele,ein Schiff voller Tulpen.Das Haus der Einsamkeit,dass du bewohnst.Vertraute Traurigkeit in deinen Augenund deine Schläfen voller Gedankenim Gesang der Flüsse. Der überspannte Hoffnungsbogen undder Schwarm meiner … Nicht unverwundbar weiterlesen

Du bist keine 11

Da ist sie plötzlich,Diese Afrodite.Frech und clever.Eine andere Elite. Pur und zart,Rein aber hart.Attraktiv ihre Arroganz.Gepaart mit Eleganz. Sie kokettiert mit mir rum.Kann Paroli bieten.Manchmal werde ich stumm,Die andern wären Nieten. Was macht sie bloß?Was ist hier los?Muss ganz oftAn sie denken. Denk plötzlich dranWie wir uns einander schenken.Unsere KörperSich verrenken. Sie zieht mich in ihren Bann.Von Innen und von Außen.Leidenschaft die Angst macht.Am liebsten … Du bist keine 11 weiterlesen

Die 1000 Gesichter

Stell Dir vor, Du bist 30 jahre alt. Stehst mitten im Leben. Hast womöglich schon viel erreicht. Dein Glück gefunden. Ein toller Mann oder eine tolle Frau. Die Liebe Deines Lebens. Du hast vielleicht einen tollen Job oder willst vielleicht Karriere machen. Du hast viele Zukunftspläne. Ein Haus. Irgendwann vielleicht ein Kind. Oder Du möchtest verreisen. Andere Länder und Kulturen kennen lernen. Egal was es … Die 1000 Gesichter weiterlesen

Unsicherheit

Ich möchte dirwas Liebes sagenaber bin ironischoder total sachlich. Ich möchte dichganz fest umarmenaber berühre dichnur flüchtig. Ich vermittle dir das Gefühleine Wolke zu seinaber läßt du dich fallenprallst du auf Stein. Ich wär so gern deine Wolke.Stattdessenveranstalte ich einemittelmäßige Revolte. Dann hoffst du,dass ich’s selbst merke.Schenkst mir Zeitauf meiner Wegstrecke. Aber ich versteh nicht.Bin verwirrt.Es regnet Tränendurch dein Gesicht. Und was mach ich?Verlier die … Unsicherheit weiterlesen

Die belanglose Berechenbarkeit des Alltäglichen

Heute ist Sonntag. Eigentlich ein Tag der Ruhe, Besinnung und Einkehr. Aber in Wirklichkeit gibt es keinen Stillstand mehr in unserer Welt. Wenn sich heutzutage nicht permanent etwas bewegt, ist es wertlos. Wenn nicht dauernd über etwas gesprochen wird, gerät es schnell in Vergessenheit. Dabei ist die Verinnerlichung von Dingen oft die Voraussetzung dafür, dass man sich und das versteht, was mit einem passiert, wenn … Die belanglose Berechenbarkeit des Alltäglichen weiterlesen

Schwere Schuhe

Wenn Sie mich fragenSind Verstand und GefühlZwei paar Schuhe in einer Truhe.Kann sie nicht zusammen tragen. Bei jedem VersuchStolpere ich.Werden bald mal ein Paar,Hoffentlich. AnsonstenKönnt ich mich bewegen,Auf der Stelle drehen.Langsam vorwärts gehen. Wirklich vorankommen.Irgendwo will ich ja hin.Stehe hier heute,Semi-jung als Schriftstellerin. Müsste das Leben also packen.Alles greifen -doch wo, bitte sehr.Kann man mir weiterhelfen,Finde einfach keinen Schuster mehr. Und langsam keine Portion Mut.Was … Schwere Schuhe weiterlesen

Es liegt eindeutig an „Adelè“….

Hab kein Plan ob es der Winter istOder die Tatsache, dass du nicht zuhause bistWas mich an die Decke starren lässt.Während „Adelè“ so richtig den Pain fühlt„inside her chest“. Hört man! Ich hasse es, dass ich hier liegeUnd mich frage wo du bistWenn es draussen schon dunkel istUnd gleichzeitig will, dass du dichAus meinem Leben verpisst. Was glaubst du wer du bist?Kein Wort, kein geschriebener … Es liegt eindeutig an „Adelè“…. weiterlesen

Anfang und Ende

Unsere Begegnung war eher „casual“. Gleiche Freundin, Deine Hood, selbe Party. Im Gespräch erwähntest Du, dass Du genau dort geboren bist wo ich zufällig grade lebte. Lustig fand ich das.Und irgendwie auch n bisschen schräg.Ich sah Dir beim essen Deines riesengroßen Baguettes zu. Du konntest es kaum halten. Alles verteilte sich über Deine Mundwinkel. Diese schönen verschmierten Mundwinkel. Die würd ich gern mal küssen, dachte … Anfang und Ende weiterlesen

Ich komm zurecht

Die unwiderstehliche Leeremeines Bettes ertasten.Meine Finger rutschenzwischen Kissen und Laken.Allein wollte ich sein.Gesellschaft ertrage ich nicht.Erfühlen klarer Grenzen,Grenzen meiner Insel. Jedermeiner einzelnen Fingergleitet leiseüber kleine Macken im Holz.Eine Kerbe im Bettpfostenfür jede einzelne Minute allein.Das Smartphone säuseltunhörbar Lieder. Lieder, die wir gemeinsam hörten.Fühl mich unvollkommen.Das Gefühl zerreisstmein geflicktes Herz.Jedes Lied brennt, hinterlässtgrößeren Schmerz und starrlieg ich da, beweg mich kein Stück,ringe um Luft. Die Schwere … Ich komm zurecht weiterlesen