Unruhe

Wenn es dunkel wirdsitze ich hieram Rand einer MauerBefreie den abstrakten Geistund betrachte das UniversumHöre sein RaschelnRieche sein Schweigenwie auf einem Plakatund ichmittendrin Eine Ruhe breitet sich ausjenseits aller Erwartungenjenseits von allemüber mich hinausüber uns hinausund in der Nachtwenn der Windden Dunst bewegtbleibt nichtsaußer meiner Abwehr Nur meine Fäusteverschlossenüber mich und dannist sie zurückdie Unruhe wenn ichden Zügen des Lebens folgeEinsame Stilleerschreckt nicht mehrAn ihren … Unruhe weiterlesen

Es ist so mit dir

An diesem Freitag bleibe ich hierund zwischen den Zeilen seh ich dichim Flackern einer Schreibtischlampeimmer nur dein Gesicht undin dieser Atmosphäre, würde ichdie verschiedensten Dinge mit dir erleben,stelle mir vor wie fantastisch es wäre,wie es wäre, mit dir zu wachsenund in meinem Verlangen dich zu umarmenflimmern die Emotionen,fühl mich nicht erwachsendenn es ist so mit dir;dass all die Lieder schöner klingen,dass all die Zeit stehen … Es ist so mit dir weiterlesen

Müde

Müde Vom Suchen Vom Finden Dem Ankommen Der Flucht Müde Vom Lachen und den Tränen Von der Stille und dem Lärm Von der Last auf meinen Schultern Der Unsicherheit und den Zweifeln Den begründeten und den unbegründeten. Von den unzähligen Prüfungen die ich bestanden habe und den unzähligem Scheitern Von echten Gefühlen und den vorgetäuschten. Von den wahren Worten und den gut getarnten Lügen Von … Müde weiterlesen

Ausgefühlt

Eine Stimme, ein Bild, ein Atemzug.Etwas Namenloses. Merkwürdige Orte.Etwas was mich anspricht zwischenLiebe und Werbung an derUnterseite einiger Gläser, an derSchwelle des gestrigen Traums.Vielleicht ein Kleidungsstück im Wind. Ich bin der Gast in deinem Bettund du der Vogel, der auf dem Dach lebt.Millionen Aspekte und Himmelals Höllen verkleidet.Oberflächen moderner Welten wiezerbrechliches Porzellan.Zukünftige Vorzeichen. Meine Nase sieht die Farben nicht,meine Augen hören keine Geräusche,mein Mund nimmt … Ausgefühlt weiterlesen

Eines Tages

Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben. Ein Gedicht, dass sich darauf beschränkt mit den Fingern über deine Haut zu fahren und deinen Blick in Worte verwandelt. Ohne Vergleiche. Ohne Metaphern. Eines Tages werde ich dir ein Gedicht schreiben. Ein Gedicht, dass nach dir riecht und im Rhythmus deines Pulses schlägt mit der Kraft und dem Druck deiner Umarmung und mit dem Gesang meines … Eines Tages weiterlesen

Dein Blick

Dein Look ist Business. Dein Urteil;Bewährung oder elektrischer Stuhl.Am Himmel dieser glühende Mond auf dergeneigten Ebene des Lebens rollendwie ein 80er Flipperautomatwo irgendwie im Spiel2 Bälle gleichzeitig hoch schießen.Es ist zeitgenössische Kunst in diesemZeitalter aufzuwachen. Big Data.Kein Zucker in der Limonade und dann duund ich bin jetzt schon verrückt,so schön verschlossen, kleine Damedie mit Stoffsneakers durchmeine Gedanken spaziert. Dein Blick so scheu, dieser klare Blick.Hast … Dein Blick weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie gut verstecken kannim Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit?Wo ist das Vergnügen, nicht zu wissen,wie spät es ist?Von einem Land nach Maß wo die Naturseine Kurven bejubelt doch allesist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen,von lauter Ziffern aberwenn du ein wenig von unten … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Illusion

du weißt, warum ich dich mag. weil nur du es aushälst und bei mir bleiben kannst. du bist da und du bist nicht da wie der Wind nimmst du mein Schweigen und gibst ihn zurück geschmückt mit Parfüm. was ich nicht tun würde ist zu sagen, dass ich mit dir mit allem was ich habe, echt fühlen kann und es ist wahr und macht verrückt … Illusion weiterlesen

Rettet die Zärtlichkeit

Diese Filmklassiker damalsmit ihrem „gentle Touch“,die mitgebrachten Blumen,das Öffnen der Tür,heute wär das doch „too much“.Schöne Briefein schöner Schrift,handgeschrieben in Tusche.Für die Angebetete, die Geliebte.Heutzutage wärst du ne Lusche. Eine Weichhupe wärst du,mit einem Hang zum Kitsch.Heute ist man lieberin Dating Apps underledigt alles mit ’nem Wisch.Eins,zwei,drei – geht es losmit dem ganzem texten texten.„Face to Face“kannst du zunächstgetrost vergessen. Romantik verpönt,Profilbilder geschönt.Zeigt bloß schöndie … Rettet die Zärtlichkeit weiterlesen

Ode an die Freundschaft

Diese schwarze Traurigkeit,die ich grad verdaue,passt auf mich auf, damit ichkeine scheiße baue. Verpasst mir ne „Orientierungsschelle“wenn ich sie verdient hab und zwardann auf die Schnelle,vor deinem Mund gibts kein Blatt. Wenn ich noch vernebelt binauf meinem langen Weg,mich verliere ins offene Meerbaust du mir einen Steg. In deinen Augen seh ich Wärme,in deinen Ohren meine Klänge.Deine Zurechtweisungen gehen ins Markdoch deine Arme sind stark. … Ode an die Freundschaft weiterlesen

Venusfalle

Frauen wie dirsollte man nicht begegnen.Besser nicht, zu schönum dem zu entgegnen. Verbeissen sich in allem,in allem was dich ausmacht.Setzen Herz und Seelein einen dunklen Schacht. Was sie dann mit einem anstellenkann man sich nicht vorstellen.Wie ein Jagdhund mit einem Hasen,ziemlich unangenehm auf dem Rasen. Und am Ende liegt man da,leblos in der eiskalten Förde,die Hände über Kreuz,Sterbeurkunde von der Behörde. Dann ist man in … Venusfalle weiterlesen

Kontraste

Bist du Veganer,so bin ich Omnivore.Qualm ich lieber Zigaretten,qualmst du lieber mit dem Kopf. Lieb ich italienisches Essenmit voller Obsession,hasst du Tomatensaucemit ganzer Passion. Schaust du keine Nachrichtenweil die Welt zu grausam ist,schüttel ich lieber den Kopfwie naiv du doch bist. Weltgeschehenvom „hören-sagen“?Als Realistfühle ich Unbehagen. Während du Tiere nicht magst,streichel ich mal meinen Hund.Bin ich für Natürlichkeit,denkst du Botox wär gesund. „Man muss die … Kontraste weiterlesen

Nicht unverwundbar

Endlose Sehnsucht.Durst nach Liebe.In der ErinnerungMinuten voller Glück,Stunden voller Scherben,Spiralen der Dunkelheit. Das Leben – im Feuer.Entrissene Wurzeln.Das Bluten des Baumes.Der kletternde Efeu des Schmerzes.Ein Angstorkan, der dich zu Boden wirftund das um sich schlagendeines sanften Körpers. Deine summende Seele,ein Schiff voller Tulpen.Das Haus der Einsamkeit,dass du bewohnst.Vertraute Traurigkeit in deinen Augenund deine Schläfen voller Gedankenim Gesang der Flüsse. Der überspannte Hoffnungsbogen undder Schwarm meiner … Nicht unverwundbar weiterlesen

Du bist keine 11

Da ist sie plötzlich,Diese Afrodite.Frech und clever.Eine andere Elite. Pur und zart,Rein aber hart.Attraktiv ihre Arroganz.Gepaart mit Eleganz. Sie kokettiert mit mir rum.Kann Paroli bieten.Manchmal werde ich stumm,Die andern wären Nieten. Was macht sie bloß?Was ist hier los?Muss ganz oftAn sie denken. Denk plötzlich dranWie wir uns einander schenken.Unsere KörperSich verrenken. Sie zieht mich in ihren Bann.Von Innen und von Außen.Leidenschaft die Angst macht.Am liebsten … Du bist keine 11 weiterlesen

Unsicherheit

Ich möchte dirwas Liebes sagenaber bin ironischoder total sachlich. Ich möchte dichganz fest umarmenaber berühre dichnur flüchtig. Ich vermittle dir das Gefühleine Wolke zu seinaber läßt du dich fallenprallst du auf Stein. Ich wär so gern deine Wolke.Stattdessenveranstalte ich einemittelmäßige Revolte. Dann hoffst du,dass ich’s selbst merke.Schenkst mir Zeitauf meiner Wegstrecke. Aber ich versteh nicht.Bin verwirrt.Es regnet Tränendurch dein Gesicht. Und was mach ich?Verlier die … Unsicherheit weiterlesen

Surfen auf der Zeitachse

Es macht wütend all diese Verschwendung. Die Absicht ein Ziel zu verfolgen ohne Verwendung. Jeder der anderen Fehlern vorwirft. Konsum-Schuldzuweisungen. Fehler die man gern selbst begeht. Immer eine unüberbrückbare Distanz zwischen dem Horizont und dem Leben. Den Mund braucht man zum Küssen, Sprechen und Atmen. Keine offene Wunde die man schließen müsste. Seitdem ich keinen mehr habe der mir vergibt, möchte ich selbst keine Vergebung. … Surfen auf der Zeitachse weiterlesen

All die Liebe, die ich in mir trage

All die Wunder dieser Erdescheinen geboren zu seinum dein Gesicht zu gestaltenund wenn ich dich zufälligin diesem Chaos verliere, würde ichstarke Ratlosigkeit fühlen. Eine große Leere würde michumtreiben bis zur äußerstenGrenze meiner Hoffnungen.Würde dich wie einen verrückten Rittersuchen und gegen das Böse undseine Forderungen kämpfen. Alle Labyrinthe ohne Faden durchlaufenund mich davon ernähren, wasder Boden mir bieten würde.An jeder neuen Grenze würde ichAsyl beantragen und … All die Liebe, die ich in mir trage weiterlesen

Gedanken im Mondschein

Versuche nicht daran zu denkenan dein krummes Lachen oderdeiner Fähigkeit mich zu beruhigentäglich beobachtendwundere ich mich wie duweiter machst,echt geblieben in einer Zeitwo alles künstlich erscheint. Nackt unter denKarnevalsmasken.Wo ist mein Augenlicht?Nichts anderes als dichwas mich stetig und ständigdekonzentriertauf dieser Welt,keine deutlichere Schönheit. Alle sagen; Höre aufmit den Geschichten zwischenRomantik und Langeweile.Kluge Leute vielleicht.Möchte mich dennoch gern irrenund erinnern wie du küsst undaus deinen Nasenlöchern … Gedanken im Mondschein weiterlesen