Projektile

Treue Freundin, Begleiterin, Lieblingsort. Die mit mir lacht, Weint oder träumt. Jetzt sitz’ ich hier Mit meiner Trauer, Meiner Wut. Weil ich immer dachte, Irgendwie wird alles gut. Doch das Leben birgt Viele Prozesse. Große Schwester Hoffnung Schlägt dir plötzlich Auf die Fresse. Hatten doch Soviele Träume. Haus mit Garten. Und darin Obstbäume. Geplante Fernreisen Oder Museumsbesuch. Nie Zeit für uns. Fühl mich nun Wie … Projektile weiterlesen

Fühl mich gut mit Dir

Meine Freude In dieser Nacht. Ich hab Dich tanzen sehen. Ohne Bosheit Herzhaft lachen sehen. Manche Menschen Sind wie wilde Bestien. Sarkastisch, zynisch. Ohne Mitleid. Rastlos in den Bronchien. Ich glaube lieber, Dass Zeit kostbar ist. Wenn ich Dich ansehe, Reicht mir Dein Antlitz. Einfach das, was Du bist. Oder eine Nachricht, die gute Laune bringt. Eine von Millionen Neuigkeiten In diesem Zeitalter. Kein Vergleich. … Fühl mich gut mit Dir weiterlesen

Lieber allein als in schlechter Gesellschaft

Ich bin nicht gern allein.Aber sehr gern ohne Dich.Ich möcht einfach ICH sein.Vermissen tu ich Dich nicht. Werd endlich einmal wach.Alle Sachen sind gepackt.Die Tage waren gezählt.Es gibt keinen einzigen der fehlt. Ob Du mich verletzen möchtestMich zerreißt, verwirrt nennst oder unreif.Du Rache schwörst bis zum jüngsten Tag,Es ist mir einfach egal. Und auch wenn Du mich verklagst.Oder schwörst, dass Du mich magst.Du glaubst ohne … Lieber allein als in schlechter Gesellschaft weiterlesen

Was ich über Dich denke aber Dir nie sagen würde

Für das, was Du mir gibstWürde ich Dir gern danken.Doch dann bin ich stumm.Hab keine klaren Gedanken. Denn wenn ich Dich umarmeUnd Dein Duft ist auf meiner Haut,Dann möchte ich Dich nur halten.Damit Dich keiner klaut. Der Abend legt sich nieder.In der Tiefe Deiner Augen.Nachts lieben wir uns wieder.Und ich fühle mich geborgen. Ich spüre Deinen AtemAuf meinem Gesicht.Liebevoll wie du bist.Immer süßer Du wirst. … Was ich über Dich denke aber Dir nie sagen würde weiterlesen

Sag es

Einsam sind die Worte.Doch sind sie geschrieben,Ändert es sich.Ohne FurchtMöchte ich laut verkünden.Diese große Liebe.Liebe.Nur Liebe ist das,Was ich fühle. Sag mir warum,Ich – wenn ich denke,Nur an Dich denke.Sag mir warum,Ich – etwas seheUnd nur Dich sehe.Sag mir, warum,Ich – etwas glaubeUnd nur an Dich glaube. Meine große Liebe.Sag mir,Was immer auch geschieht,Lass mich nicht allein.Sag mir, wer Du bist.Sag mir, dass Du weißt,Dass … Sag es weiterlesen

Der Grund aller Gründe

Hast mich gefunden. Dort an der Ecke. Mit geschlossenen Fäusten. Mit den Schultern gegen die Wand. Deine Gefühle waren die scheusten. Damals stand ich in der Schlange Mit dem Desillusionierten. Doch du hast nicht gezögert. Kein Weichen. Gehörst zu den „Unbeirrten“. Hast mich eingesammelt Wie eine streunende Katze. Mich zu dir gebracht Ohne Gedanken, Ob ich dich kratze. Und so stehst du hier. Mit geschlossenen … Der Grund aller Gründe weiterlesen

Ich brauche dich

„Ich brauche dich“; sagst du.„So so“; sag ich.Was brauchst du denn genau?Ist es meine Nase, meine Hautoder was verursacht dir diesen Stauin deinem Kopf, dass du ohne michnicht klar kommst.Verlierst du deine Krone?Ist alles umsonst wenn ichwoanders wohne?Ist es die Bestätigungdie du brauchst,schliesst du deine Handzu einer Faust wenn ichdich nicht anschau?Was wird aus dir ohne mich?Mach mir Sorgen.Ist es das wasdu erreichen willst?Dass ich … Ich brauche dich weiterlesen

Standardangst 14a

Meine Schwächen?Möcht ich oft kaschieren.Meine Fehler?Einfach ausradieren.Denn mein GefängnisWar mein Gestern. Hab dennoch nicht verloren.Nur dazu gelerntKeine Lust und Zeit zu bereuen.Ohne das GesternKönnt ich mich nichtAuf Morgen freuen. Und doch hab ichAn manchen TagenDiese Standardangst 14a.Mit Mittelfinger löst man das Problem nicht.Das ist mir klar. Es ist diese AngstSich zu verlieren.Starke GefühleKönnen manchmal hindernGanz einfachZu „funktionieren“. Deshalb hab ichManchmal Angst.Angst bedingungslos zu lieben.Unsere VerbundenheitSo … Standardangst 14a weiterlesen

Du gehörst mir

„Du gehörst mir.“Was für ein schlimmer Satz.Bei diesen WörternGeht mein HerzRatz fatzZu anderen Ufern.Denn ich gehöre keinem.Ausser mir selbst.Sowas kann ich nicht leiden.Ich kann spürenWie es zerfällt.Ich bin kein Besitz.Kein Eigentum.Ich hoffe, es ist ein Witz.Nur ein kleiner Irrtum.Meine Gedanken.Meine Gefühle.Alles ist meins.Mein Körper.Meine Wörter.Von all dem, gehört Dir keins.Du kannst Dich höchstensGlücklich schätzen.Dass ich Dir gabEin Teil von mirDoch höre ich diesen Satz,Entziehe ich … Du gehörst mir weiterlesen

Auch Kritik ist Liebe

Beanstandungen zu erhaltenIst häufig nicht besonders gut.Einige sind entsetzt.Andere empfinden Wut oder sind tief verletzt. Dann schluckst Du sie herunter,Die negative Kritik.Es ist kein großes Wunder.Verdreht sich Deine Mimik. Du kannst erstmal nicht klar sehen.Siehst die Dinge vielleicht anders.Du versuchst, es zu verstehen.Fühlst Dich plötzlich nicht besonders. Sie kam ganz plötzlich, unerwartet.Und brachte Dich aus dem Gleichgewicht.Doch lass Dich ruhig beurteilen.Ganz sachlich und konstruktiv. Manchmal … Auch Kritik ist Liebe weiterlesen

Menschen der Nacht

Für alle die bis 5 Kein Gähnen kennen. Die Stadt atmet auf. Alles schläft. So der Eindruck. Alles leise. Alles ruhig. Kein Verkehr. Kein Lärm. Nicht der, der Dich stresst. Dunkelheit ändert ihre Formen. Menschen der Nacht, Sind immer dieselben. Und der Tag Ändert ihre Gesetze. Politiker kommen und gehen. Die Sommer und die Winter vergehen. Menschen der Nacht Werden immer überleben. Versteckt in Kneipen. … Menschen der Nacht weiterlesen

Du hättest wenigstens „tschüss“ sagen können

Es passt zu Dir.Meine liebe Freundin.Einfach so zu gehen.Vor Deinem 70. Geburtstag.Lässt Du uns hier stehen.Hattest keine LustDen Runden zu feiern.Hattest keine LustAuf all die Geier.Wolltest lieberDeine Ruhe haben.Zu Deinem MannIn den Himmel,Um ihn zu umarmen. Also bist Du fort,Einfach so..Ohne „tschüss“ zu sagen.Hast uns hier unten stehen lassen.Mit einem traurigen GefühlIm Magen.Viele wussten’s nicht,Hinter Deiner harten Schale,Ein weicher KernZum Tragen kam.Hattest soviel Empathie.Ein großes … Du hättest wenigstens „tschüss“ sagen können weiterlesen

Das Leben ist schön

Ich blicke in den Himmel.Wolken auf Reisen die ihre Formen verändern.Ab und an die Sonne verspeisen.Um sie dann wieder durch zu lassen.Unsere Körper bedecktVon den warmen Strahlen. Dann werde ich etwas mutiger.Wenn ich daran denke,Dass DingeSich immer neu erfinden.ZweitausendneunzehnBin ich mit der Welt verbunden. Wenn sich nichts geändert hätte,Wäre ich heute mineralisch.Aber ich werfe mich lieberIn die Arme des Windes.Mach ein Segel mit den HändenUnd … Das Leben ist schön weiterlesen

Festival

Schaut Euch all die Lichter an.Der Himmel leuchtetin allen Farben.Wir singen hart,tanzen und springen.Mit einem Feuerwerk im Bauchund Bier in den Haaren. Auf der Bühne rocktdeine Lieblingsband.Das Ticket hat sich gelohnt,jeder Euro, jeder Cent.Jung und alt zusammenlassen sich die Bässedurch den Körper knallen. Die Sonne so heiß,sie brennt auf der Haut.Der Körper voll Schweiß,die Musik schön laut.Dann schließt sich der Kreis,langersehnter Sommerregen.Magie in 1000 Tropfen … Festival weiterlesen

Die Kunst des Verlierens

komm wieder zurück, gleichgewichtkomm zurückdiesen zustand ertrage ich nichtlegt euch schlafen, kopf und nervenfüllt die speicher meiner energiereserven die luft, den grund, die bestürzungder kampf, alles ist nebligalles voller dampfmein überblick, der verstanddas konzept, das im zwiespalt steckt die kunst des verlierens ist annehmbarqualen überwinden mit tränen im herzenblut in den augen, den eingangoder ausgang finden und mit den lungenneue luft einsaugen es ist die … Die Kunst des Verlierens weiterlesen

Unruhe

Wenn es dunkel wirdsitze ich hieram Rand einer MauerBefreie den abstrakten Geistund betrachte das UniversumHöre sein RaschelnRieche sein Schweigenwie auf einem Plakatund ichmittendrin Eine Ruhe breitet sich ausjenseits aller Erwartungenjenseits von allemüber mich hinausüber uns hinausund in der Nachtwenn der Windden Dunst bewegtbleibt nichtsaußer meiner Abwehr Nur meine Fäusteverschlossenüber mich und dannist sie zurückdie Unruhe wenn ichden Zügen des Lebens folgeEinsame Stilleerschreckt nicht mehrAn ihren … Unruhe weiterlesen