Seltsam grausam

Ich brauche nichts als ein Wort. Nur eins, beträchtlich überzeugend. Ein Wort allein genügt. Ein Tropfen Wasser, der das Meer versüßt. Deine Eigenarten Wünschte ich zu verachten. Wie Du mich anschaust Ohne mich zu beachten. Was ich brauche Ist Deine Ausdauer. Ausdrückliche Gewissheit Und Herzenswärme. Fang von vorne an. Verloren in Deinen Augen. Such Deinen Mund, Deine Hände. Meine alltägliche Poesie. Stumm würd ich schreien … Seltsam grausam weiterlesen

Bollern bis die Seele bebt

Das Feuerzeug klickt,die Flamme lodert auf.Es ist nicht die ersteoder zweite, die ich rauch.Ich hab aufgehört zu zählen,wie viele ich rauch,wie viel ich brauchbis der Brand erloschen ist. Kanns nicht ertragen,dass du in der Wohnung bist.Viel weniger wenn nicht.Vertragen.Will doch eigentlichnur wissenwie es dir geht,was bei dir passiert. Ob du dich genau so verlierstin Gedankenkonstruktionen.Im „hätte“, „könnte“, „wollte“oder „kann vielleicht sein“ Situationen.Wie soll ein Mensch … Bollern bis die Seele bebt weiterlesen

Vergänglich

Setz‘ Dich doch zu mir. Hab massig Zeit. Das ist der Preis Für ein Leben Voller Arbeit. Ich hatte kein Glück. Meine Zeit ging schnell um. Lauf‘ schon so lang Auf diesem Weg Ohne Richtung. Hab‘ jetzt zittrige Hände. Und einen Kopf Voller geliebter Erinnerungen. Nun bekommen die Bilder Eine ganz andere Entfernung. Wo wollt ihr bloß hin? Ihr rastlosen Gedanken. Wünscht‘, ich könnt‘ Euch … Vergänglich weiterlesen

Achte auf mich

Schließ Deine Augen sanft. Hör mir zu. Es sind nur eine Handvoll Wörter. Mehr als Perlen der Weisheit Sind sie Steine ​​aus Mineral. Suche keinen Sinn in allem. Alles ergibt irgendwie Sinn. Weil die Natur ein Buch Voller Mysterien ist. Die kleinen Dinge Oft wichtiger sind. Blumen zwischen Asphalt. Das Beobachten des Firmaments. Ein Orchester voller Blätter Vibrierend im Wind eines Baumes. Das Leben – … Achte auf mich weiterlesen

Gegensätze

Du bist die Milch. Sie ist das Öl. Du bist ein Buch. Sie kann nicht lesen. Du lebst im Sommer. Sie macht Winterschlaf. Du sagst „JA“. Sie hört „Nein“. Du meinst „Nein“ Sie versteht „Ja“. Du hast Hunger. Sie ist satt. Du erzählst. Sie ist taub. Du bist das Feuer. Sie ist das Papier. Du bist der Schlüssel zum Schloß. Sie ist das Brecheisen. Du.. … Gegensätze weiterlesen

Du gehörst mir

„Du gehörst mir.“Was für ein schlimmer Satz.Bei diesen WörternGeht mein HerzRatz fatzZu anderen Ufern.Denn ich gehöre keinem.Ausser mir selbst.Sowas kann ich nicht leiden.Ich kann spürenWie es zerfällt.Ich bin kein Besitz.Kein Eigentum.Ich hoffe, es ist ein Witz.Nur ein kleiner Irrtum.Meine Gedanken.Meine Gefühle.Alles ist meins.Mein Körper.Meine Wörter.Von all dem, gehört Dir keins.Du kannst Dich höchstensGlücklich schätzen.Dass ich Dir gabEin Teil von mirDoch höre ich diesen Satz,Entziehe ich … Du gehörst mir weiterlesen

Unruhe

Wenn es dunkel wird,Sitze ich hier.Am Rand der Mauer.Befreie den abstrakten Geist.Und betrachte das Universum. Ich höre sein Rascheln.Ich rieche sein Schweigen.Wie auf einem Plakat.Und ichMittendrin. Eine Ruhe breitet sich aus.Jenseits aller Erwartungen.Jenseits von allem.Über mich hinaus.Über uns hinaus. Und in der Nacht,Wenn der WindDen Dunst bewegtBleibt nichts.Außer meine Abwehr. Nur meine HändeVerschlossen.Über mich.Und dann ist sie zurück.Die Unruhe. Ich folge den Zügen meines Lebens.Die … Unruhe weiterlesen

Müde

Müde.Vom Suchen.Vom Finden.Dem Ankommen.Der Flucht.Müde.Vom Lachen und den Tränen.Von der Stille und dem Lärm.Von der Last auf meinen Schultern.Der Unsicherheit und den Zweifeln.Den begründetenUnd den unbegründeten.Von den unzähligen PrüfungenDie ich bestanden habe.Und den unzähligem Scheitern.Von echten GefühlenUnd den vorgetäuschten.Von den wahren WortenUnd den gut getarnten Lügen.Von der Liebe und ihrem Preis.MüdeMüdeMüde. Müde weiterlesen

Fühlen

Eine Stimme, ein Bild, ein Atemzug.Etwas Namenloses.Merkwürdige Orte.Etwas was mich anspricht.Zwischen Liebe und Werbung.An der Unterseite einiger Gläser.An der Schwelle des gestrigen Traums.Ein Kleidungsstück im Wind. Ich bin der Gast in Deinem Bett.Und Du..Der Vogel,Der auf dem Dach lebt.Millionen von Aspekten.Himmel als Höllen verkleidet.Oberflächen moderner Welten.Zukünftige Vorzeichen. Meine Nase sieht die Farben nicht.Meine Augen hören keine Geräusche.Mein Mund nimmt keine Gerüche wahr.Meine Hand kann nichts … Fühlen weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie sehr gut verstecken kann.Im Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit? Wo ist das Vergnügen,Nicht zu wissen, wie spät es ist?Von einem Land nach Maß.Wo die Natur seine Kurven bejubelt.Alles ist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen.Von lauter Ziffern.Aber wenn Du ein wenig von … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Venusfalle

Frauen wie DirSollte man nicht begegnen.Besser nicht,Zu schön um dem zu entgegnen. Verbeissen sich in allem,In allem was Dich ausmacht.Setzen Herz und SeeleIn einen dunklen Schacht. Was sie dann mit einem anstellen,Kann man sich nicht vorstellen.Wie ein Jagdhund mit einem Hasen,Ziemlich unangenehm auf dem Rasen. Und am Ende liegt man da,Leblos in der eiskalten Förde.Die Hände über Kreuz.Sterbeurkunde von der Behörde. Dann ist man in … Venusfalle weiterlesen

Noch lange kein Nominativ

Man könnte, wenn man wollte.Zwei mal Konjunktivergibt noch langekein Nominativ. Stürme in unseren Köpfenunsere Herzen an einemBungeejumpingseil.Wege ins Ungewisse. In all deinem Grau seh ich die Farbe.In all deiner Farbe siehst du das Grau.Du angemaltes buntes Haus.Deine Farbe blättert. Jage sie fort, all deine Ängste.Jage fort, die dunklen Gedanken.Deine lähmende Zerrissenheit.Flicke deine Wunden aber halt sie wach. Hör nicht auf zu atmen.Hör lieber dein Herz … Noch lange kein Nominativ weiterlesen

Nicht unverwundbar

Endlose Sehnsucht.Durst nach Liebe.In der ErinnerungMinuten voller Glück,Stunden voller Scherben,Spiralen der Dunkelheit. Das Leben – im Feuer.Entrissene Wurzeln.Das Bluten des Baumes.Der kletternde Efeu des Schmerzes.Ein Angstorkan, der dich zu Boden wirftund das um sich schlagendeines sanften Körpers. Deine summende Seele,ein Schiff voller Tulpen.Das Haus der Einsamkeit,dass du bewohnst.Vertraute Traurigkeit in deinen Augenund deine Schläfen voller Gedankenim Gesang der Flüsse. Der überspannte Hoffnungsbogen undder Schwarm meiner … Nicht unverwundbar weiterlesen

All die Liebe, die ich in mir trage

All die Wunder dieser ErdeScheinen geboren zu sein,Um Dein Gesicht zu gestalten.Und wenn ich Dich zufälligIn diesem Chaos verliere,Würde ich starke Ratlosigkeit fühlen. Eine große Leere, die mich getrieben hätte,Bis zur äußersten GrenzeMeiner Hoffnungen.Ich würde Dich wie einenVerrückten Ritter suchen undGegen das Böse und seine Forderungen kämpfen. Würde alle Labyrinthe ohne Faden durchlaufen.Und mich davon ernähren,Was der Boden mir bieten würde.Und an jeder neuen GrenzeWürde … All die Liebe, die ich in mir trage weiterlesen

Gedanken im Mondschein

Versuche nicht daran zu denkenan dein krummes Lachen oderdeiner Fähigkeit mich zu beruhigentäglich beobachtendwundere ich mich wie duweiter machst,echt geblieben in einer Zeitwo alles künstlich erscheint. Nackt unter denKarnevalsmasken.Wo ist mein Augenlicht?Nichts anderes als dichwas mich stetig und ständigdekonzentriertauf dieser Welt,keine deutlichere Schönheit. Alle sagen; Höre aufmit den Geschichten zwischenRomantik und Langeweile.Kluge Leute vielleicht.Möchte mich dennoch gern irrenund erinnern wie du küsst undaus deinen Nasenlöchern … Gedanken im Mondschein weiterlesen

Küss mich

Küss michGenau jetztSchöne ZeitverschwendungUnmögliches UnterfangenDie Erfindung eines TraumsEin ganzes Leben an einem TagEin Zelt hinter der DüneEin Planet in einer Hand Die UnendlichkeitIn einem einzigen SchrittReflexionen der SonneAuf der Welle eines Flusses.Schau, die Glühwürmchen sind zurück.Im Park des Zentrums riecht der Sommer.Eine Mutter, eine Geliebte, eine Tochter.Eine Verpflichtung – erste dunkle Wolke. Ein Magnet am KühlschrankEin Notizbuch mit GekritzelEin Haus und ein FlugzeugDas darüber fliegtKüss … Küss mich weiterlesen

Jetzt geht es mir gut

Da habe ich mir den StaubVon der Seele geklopftUnd mich mit dem Kopf zuerstAus dem Fenster gehängt.Einen halben Winter lang,Bis meine SeeleEine einzige FalteVon Dir geworfen hat.Nun tust Du mir leid.Denn plötzlich bist du es,Der es nicht gut geht,Nicht mehr, jetzt, alleine.Wie vor langer Zeit ichIm »wir« gelitten habe,Schmerzt Dich nun das »du«.Und ich habe mich wieder gefunden.Ein bisschen ramponiertNach all der Zeit.Danach habe ich … Jetzt geht es mir gut weiterlesen

Es liegt eindeutig an „Adelè“….

Hab kein Plan ob es der Winter istOder die Tatsache, dass du nicht zuhause bistWas mich an die Decke starren lässt.Während „Adelè“ so richtig den Pain fühlt„inside her chest“. Hört man! Ich hasse es, dass ich hier liegeUnd mich frage wo du bistWenn es draussen schon dunkel istUnd gleichzeitig will, dass du dichAus meinem Leben verpisst. Was glaubst du wer du bist?Kein Wort, kein geschriebener … Es liegt eindeutig an „Adelè“…. weiterlesen

Anfang und Ende

Unsere Begegnung war eher „casual“. Gleiche Freundin, Deine Hood, selbe Party. Im Gespräch erwähntest Du, dass Du genau dort geboren bist wo ich zufällig grade lebte. Lustig fand ich das.Und irgendwie auch n bisschen schräg.Ich sah Dir beim essen Deines riesengroßen Baguettes zu. Du konntest es kaum halten. Alles verteilte sich über Deine Mundwinkel. Diese schönen verschmierten Mundwinkel. Die würd ich gern mal küssen, dachte … Anfang und Ende weiterlesen

Einsames Kind

Libellen fliegen über Teicheund Pfützen der Stadt.Der Reichtum des Frühlingsscheint ihnen egal zu sein. Lass mich nicht gewährenund nimm mich mit.Ohne Wiederholungendeiner Unzulänglichkeiten. Hier stehe ichaufgeregt,alleinauf dich wartend während alte Männer gegenüberein Würfelspiel spielen.Ein Rest von Magieauf den Tisch. Ich sehe Blumen die voller Freiheitblühen, Glück schenken.Sie müssen sich nicht kümmern,sich sorgen von all dem. Menschen flüstern unter sich.Ich verbreite Freudeum sie zum Schweigenzu bringen. … Einsames Kind weiterlesen