Lachen

Lachen. Nun fehlt es – unser Lachenversteift verblieben in den Alltagssachenirgendwie steril und doch mein Herz schwachweil wir dachten es wäre einfach.Suchend nach Wahrheit glaubten wir an Märchen.Vermutlich genauso wie andere Pärchen aber nun siehst du ein, dass was fehlt und es für alles eine Entschuldigung gibt, unsere Freude plötzlich die Beleidigte spielt, unser Funke verflogen und der Stern erloschen ist. Aber es gibt keinen … Lachen weiterlesen

Letal

Grell und mager mein Geistheimtückisch durchleuchtet durch deine Wörter in meinem Kopf, derkeine Frequenz mehr empfängt,ich Überbleibsel eines Kadavers,Gefallene deiner Bosheit und des Gefühls, dass es zu spät ist für die Ankunft jeglicher Weisheitin meinen Gliedern undnur noch verwahrlost enden mag,wie mein Herz so karg. ©️ Giulia Patruno Letal weiterlesen

Seltsam grausam

Ich brauche nichts als ein Wort. Nur eins, beträchtlich überzeugend. Ein Wort allein genügt. Ein Tropfen Wasser, der das Meer versüßt. Deine Eigenarten Wünschte ich zu verachten. Wie Du mich anschaust Ohne mich zu beachten. Was ich brauche Ist Deine Ausdauer. Ausdrückliche Gewissheit Und Herzenswärme. Fang von vorne an. Verloren in Deinen Augen. Such Deinen Mund, Deine Hände. Meine alltägliche Poesie. Stumm würd ich schreien … Seltsam grausam weiterlesen

Bollern bis die Seele bebt

Das Feuerzeug klickt,die Flamme lodert auf.Es ist nicht die ersteoder zweite, die ich rauch.Ich hab aufgehört zu zählen,wie viele ich rauch,wie viel ich brauchbis der Brand erloschen ist. Kanns nicht ertragen,dass du in der Wohnung bist.Viel weniger wenn nicht.Vertragen.Will doch eigentlichnur wissenwie es dir geht,was bei dir passiert. Ob du dich genau so verlierstin Gedankenkonstruktionen.Im „hätte“, „könnte“, „wollte“oder „kann vielleicht sein“ Situationen.Wie soll ein Mensch … Bollern bis die Seele bebt weiterlesen

Vergänglich

Setz‘ Dich doch zu mir. Hab massig Zeit. Das ist der Preis Für ein Leben Voller Arbeit. Ich hatte kein Glück. Meine Zeit ging schnell um. Lauf‘ schon so lang Auf diesem Weg Ohne Richtung. Hab‘ jetzt zittrige Hände. Und einen Kopf Voller geliebter Erinnerungen. Nun bekommen die Bilder Eine ganz andere Entfernung. Wo wollt ihr bloß hin? Ihr rastlosen Gedanken. Wünscht‘, ich könnt‘ Euch … Vergänglich weiterlesen

Achte auf mich

Schließ Deine Augen sanft. Hör mir zu. Es sind nur eine Handvoll Wörter. Mehr als Perlen der Weisheit Sind sie Steine ​​aus Mineral. Suche keinen Sinn in allem. Alles ergibt irgendwie Sinn. Weil die Natur ein Buch Voller Mysterien ist. Die kleinen Dinge Oft wichtiger sind. Blumen zwischen Asphalt. Das Beobachten des Firmaments. Ein Orchester voller Blätter Vibrierend im Wind eines Baumes. Das Leben – … Achte auf mich weiterlesen

Du gehörst mir

„Du gehörst mir.“Was für ein schlimmer Satz.Bei diesen Wörtern geht mein Herzratz fatz zu anderen Uferndenn ich gehöre keinem, aussermir selbst, kann sowas nicht leidenspüre wie es zerfällt. Ich bin kein Besitz, kein Eigentum.Kann nur hoffen, es ist ein Witznur ein kleiner Irrtum.Meine Gedanken, meine Gefühlealles ist meinsmein Körper, meine Wörtervon all dem, gehört dir keins. Du kannst dich höchstensglücklich schätzen, dass ichdir gab ein … Du gehörst mir weiterlesen

Gegensätze

Du bist wie Milch – Sie wie ÖlDu bist ein Buch, sie kann nicht lesen.Du lebst im Sommer und siemacht Winterschlaf. Du sagst „JA“, sie hört „Nein“.Du meinst „Nein“, sie versteht „Ja“.Du hast Hunger. Sie ist satt.Du erzählst. Sie ist taub. Du bist das Feuer. Sie das Papier.Du bist der Schlüssel zum Schloß.Sie ist das Brecheisen.Du. Sie? Zwei Tragödiennicht zu bekommenwonach das Herz sich verzehrtoder … Gegensätze weiterlesen

Unruhe

Wenn es dunkel wirdsitze ich hieram Rand einer MauerBefreie den abstrakten Geistund betrachte das UniversumHöre sein RaschelnRieche sein Schweigenwie auf einem Plakatund ichmittendrin Eine Ruhe breitet sich ausjenseits aller Erwartungenjenseits von allemüber mich hinausüber uns hinausund in der Nachtwenn der Windden Dunst bewegtbleibt nichtsaußer meiner Abwehr Nur meine Fäusteverschlossenüber mich und dannist sie zurückdie Unruhe wenn ichden Zügen des Lebens folgeEinsame Stilleerschreckt nicht mehrAn ihren … Unruhe weiterlesen

Müde

Müde Vom Suchen Vom Finden Dem Ankommen Der Flucht Müde Vom Lachen und den Tränen Von der Stille und dem Lärm Von der Last auf meinen Schultern Der Unsicherheit und den Zweifeln Den begründeten und den unbegründeten. Von den unzähligen Prüfungen die ich bestanden habe und den unzähligem Scheitern Von echten Gefühlen und den vorgetäuschten. Von den wahren Worten und den gut getarnten Lügen Von … Müde weiterlesen

Ausgefühlt

Eine Stimme, ein Bild, ein Atemzug.Etwas Namenloses. Merkwürdige Orte.Etwas was mich anspricht zwischenLiebe und Werbung an derUnterseite einiger Gläser, an derSchwelle des gestrigen Traums.Vielleicht ein Kleidungsstück im Wind. Ich bin der Gast in deinem Bettund du der Vogel, der auf dem Dach lebt.Millionen Aspekte und Himmelals Höllen verkleidet.Oberflächen moderner Welten wiezerbrechliches Porzellan.Zukünftige Vorzeichen. Meine Nase sieht die Farben nicht,meine Augen hören keine Geräusche,mein Mund nimmt … Ausgefühlt weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie gut verstecken kannim Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit?Wo ist das Vergnügen, nicht zu wissen,wie spät es ist?Von einem Land nach Maß wo die Naturseine Kurven bejubelt doch allesist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen,von lauter Ziffern aberwenn du ein wenig von unten … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Venusfalle

Frauen wie dirsollte man nicht begegnen.Besser nicht, zu schönum dem zu entgegnen. Verbeissen sich in allem,in allem was dich ausmacht.Setzen Herz und Seelein einen dunklen Schacht. Was sie dann mit einem anstellenkann man sich nicht vorstellen.Wie ein Jagdhund mit einem Hasen,ziemlich unangenehm auf dem Rasen. Und am Ende liegt man da,leblos in der eiskalten Förde,die Hände über Kreuz,Sterbeurkunde von der Behörde. Dann ist man in … Venusfalle weiterlesen

Noch lange kein Nominativ

Man könnte, wenn man wollte.Zwei mal Konjunktivergibt noch langekein Nominativ. Stürme in unseren Köpfenunsere Herzen an einemBungeejumpingseil.Wege ins Ungewisse. In all deinem Grau seh ich die Farbe.In all deiner Farbe siehst du das Grau.Du angemaltes buntes Haus.Deine Farbe blättert. Jage sie fort, all deine Ängste.Jage fort, die dunklen Gedanken.Deine lähmende Zerrissenheit.Flicke deine Wunden aber halt sie wach. Hör nicht auf zu atmen.Hör lieber dein Herz … Noch lange kein Nominativ weiterlesen

Nicht unverwundbar

Endlose Sehnsucht.Durst nach Liebe.In der ErinnerungMinuten voller Glück,Stunden voller Scherben,Spiralen der Dunkelheit. Das Leben – im Feuer.Entrissene Wurzeln.Das Bluten des Baumes.Der kletternde Efeu des Schmerzes.Ein Angstorkan, der dich zu Boden wirftund das um sich schlagendeines sanften Körpers. Deine summende Seele,ein Schiff voller Tulpen.Das Haus der Einsamkeit,dass du bewohnst.Vertraute Traurigkeit in deinen Augenund deine Schläfen voller Gedankenim Gesang der Flüsse. Der überspannte Hoffnungsbogen undder Schwarm meiner … Nicht unverwundbar weiterlesen

All die Liebe, die ich in mir trage

All die Wunder dieser Erdescheinen geboren zu seinum dein Gesicht zu gestaltenund wenn ich dich zufälligin diesem Chaos verliere, würde ichstarke Ratlosigkeit fühlen. Eine große Leere würde michumtreiben bis zur äußerstenGrenze meiner Hoffnungen.Würde dich wie einen verrückten Rittersuchen und gegen das Böse undseine Forderungen kämpfen. Alle Labyrinthe ohne Faden durchlaufenund mich davon ernähren, wasder Boden mir bieten würde.An jeder neuen Grenze würde ichAsyl beantragen und … All die Liebe, die ich in mir trage weiterlesen

Gedanken im Mondschein

Versuche nicht daran zu denkenan dein krummes Lachen oderdeiner Fähigkeit mich zu beruhigentäglich beobachtendwundere ich mich wie duweiter machst,echt geblieben in einer Zeitwo alles künstlich erscheint. Nackt unter denKarnevalsmasken.Wo ist mein Augenlicht?Nichts anderes als dichwas mich stetig und ständigdekonzentriertauf dieser Welt,keine deutlichere Schönheit. Alle sagen; Höre aufmit den Geschichten zwischenRomantik und Langeweile.Kluge Leute vielleicht.Möchte mich dennoch gern irrenund erinnern wie du küsst undaus deinen Nasenlöchern … Gedanken im Mondschein weiterlesen

Küss mich

Küss michGenau jetztSchöne ZeitverschwendungUnmögliches UnterfangenDie Erfindung eines TraumsEin ganzes Leben an einem TagEin Zelt hinter der DüneEin Planet in einer Hand Die UnendlichkeitIn einem einzigen SchrittReflexionen der SonneAuf der Welle eines Flusses.Schau, die Glühwürmchen sind zurück.Im Park des Zentrums riecht der Sommer.Eine Mutter, eine Geliebte, eine Tochter.Eine Verpflichtung – erste dunkle Wolke. Ein Magnet am KühlschrankEin Notizbuch mit GekritzelEin Haus und ein FlugzeugDas darüber fliegtKüss … Küss mich weiterlesen