Wortgegangen

Es spielt keine Rolle. Hab Wortflucht begangen. Ohne Kontrolle, Im Schweigen gefangen. Wenn jetzt ein Stern Vom Himmel fällt, Wär mein schönster Wunsch Bereits erfüllt. Es sind Erinnerungen Die den Raum füllen. Die Zeit war schneller als ich Für Verbesserungen. Hell erleuchtet die Tage, Die wie Engel aussahen. Meine Wörter konnten Sie dennoch nicht tragen. Die Zeiger der Uhr Drehen sich weiter im Kreis. Das … Wortgegangen weiterlesen

Für ein Glas Rotwein

Er hat sein Blut für dieses Land gegeben. Bis zum Ende jedes Monats Schafft er’s nicht weiter zu leben. In Gottes Händen seine Gebete. Schwor Treue für sein Glaube Als er Vater wurde. Ein Krieg ohne Rückkehrgarantie. Medaillen erhalten Für die Ehrenphilosophie. Für all diese armen Leute, Ein paar banal einfache Worte, Weil sie bis heute an das Gute glaubten. Weil sie ständig darauf vertrauten … Für ein Glas Rotwein weiterlesen

Trotz aller Widrigkeiten

Ich stimme mich ein. Auf Veränderung. Auf mich achtend, Sich wappnend. Emotionsfrei. Emotionsgeladen. Bereit Um nie bereit zu sein. Auf die Reinheit der Ehrlichkeit Die mich empfängt. Ihre Arme breit Wie ein offenes Tor. Oder beschleunigend. Wie ein Katapult Aus mechanischer Energie. Ich, als das Geschoss. Ich richte mich ein. Auf die Erhabenheiten Mit ihren Tücken. Die Auswirkungen deines Namens. Für meine Revolution Mach ich … Trotz aller Widrigkeiten weiterlesen

Berlin, Berlin

Manches lässt sich nicht planen,das Schicksal hat mich gebracht.Wer konnte bloß ahnen,dass die Liebe hier erwacht. Wenn ich weg geh, fort von dir,mich ausspuckst aus deinen Fängen,vermisst du mich nicht – kein Ton,lässt mich einfach hängen. Und wenn die Nacht mich entlässtschau ich in diese blassen Gesichter.Selbst der Mond ist bescheiden bleichim unverhohlenem Glanz deiner Lichter. Flanier auf Betonasphaltzwischen Dönerresten und Kotzewerden sie zu großen … Berlin, Berlin weiterlesen

Eingesperrt zur Neuzeit-Pest

Psychologen schlagen Alarm. Es droht der Wohnungskoller. Genervt von Deinem Schwarm. Meditation wär doch sinnvoller. Plötzlich jeder im Home Office. Klaustrophobie bis zum Anschlag. Die grösste Besorgnis? Der Denkprozess eines Mordauftrages. Eheleute stellen fest, Dass die Lust schwindet Auf das gemeinsame Familiennest. Strapazierte Nerven im Eignungstest. Das Meissner Porzellan Fliegt rasant vor die Füße. Es war die geplante Landebahn Mit einem Gruß von Deiner Süßen. … Eingesperrt zur Neuzeit-Pest weiterlesen

Für einen kostenlosen Traum

Habe mir angewöhnt, Nicht über alles nachzudenken. Bedeutungen ändern sich Aus einem anderem Blickwinkel. Bin nicht einverstanden Mit meinem Bewusstseinszustand. Ein Freund ist grade gestorben. Fühle aber immer noch seine Gegenwart. Und ich werfe, werfe, werfe. Werfe Wasser auf meine Mühlen. Wünsch mir, dass dies das Jahr ist Mit dem Beginn meiner Zukunft. Liebe im Überfluss Wäre jetzt beschleunigend Für die Dunkelheit der Jahre. Beängstigend … Für einen kostenlosen Traum weiterlesen

Von Heimat, Glück und Erste-Welt Problemen

Ich habe heute meinen philosophischen. Oh ja. Das kann mal passieren. Tut grundsätzlich auch nicht weh auch mal so einen Tag zu haben.Die Grundbasis mal wieder zu ordnen. Mal drüber nachzudenken. Hier und da. Dort und drüben. Kann man mal machen. Ich fange an über „Heimat“ nachzudenken. Was ist das für mich? Als in Deutschland geborene und aufgewachsene Italienerin. Als Mensch der schon 18 Mal … Von Heimat, Glück und Erste-Welt Problemen weiterlesen

Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko

Eine Begegnung Im Großstadtdschungel. Ganz flüchtig Im Köpenicker Spreetunnel. Ein Date entsteht Und wie eh und je Bemerkt man plötzlich, Dass man sich versteht. Die Zeit vergeht Wie Nu im Flug. Beim zweiten Kaffee Plant man den Urlaub im Zug. Unzertrennlich wird geliebt.Verspricht sich weniger graue Tage. Teilt sich Kummer und Alltagslast.Teilt sich Freude und Aufgaben. Man trifft sich im Großstadtgewusel. Zuhause kennt man’s nicht.Zwischen … Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko weiterlesen

Das Spiel

aus großem Herzen, weit wie diese Welt während sie sich weiter drehtjeder Augenblick zerfälltHerz mit Bergen, Wolkenkratzerngierig nach Anmut, Feinheit Nahtlos der Himmel in deinen AugenAuf meiner Weste der schwarze DreckHab massig Zeit, sie rennt nur schnell wegund eigentlich will ich alles, lebe schnellWind, Regen wie Schläge auf meinem Gesicht Irgendwer sagte, man würde vergessenDoch ich bin hier am Rande einer BordüreKnoten im Hals auf … Das Spiel weiterlesen

Projektile

Treue Freundin, Begleiterin, Lieblingsort. Die mit mir lacht, Weint oder träumt. Jetzt sitz’ ich hier Mit meiner Trauer, Meiner Wut. Weil ich immer dachte, Irgendwie wird alles gut. Doch das Leben birgt Viele Prozesse. Große Schwester Hoffnung Schlägt dir plötzlich Auf die Fresse. Hatten doch Soviele Träume. Haus mit Garten. Und darin Obstbäume. Geplante Fernreisen Oder Museumsbesuch. Nie Zeit für uns. Fühl mich nun Wie … Projektile weiterlesen

So kann es nicht gehen

Liebe Freundin,Wovor schützt Du DichVor Deinem HerzenOder den TränenZwischen Deinen Zähnen?! Es gibt Liebesgeschichten,Für die braucht man Mut.Und solche, die beginnen mit Wut.OptionenfreiEnden sie nicht gut. Die SpurenSind längst eingebrannt.Wie ein Stein in Deiner Kehle.Bringt Dich um den Verstand.Verkümmert ist Deine Seele. Du kannst nicht mehr DU sein.Weißt nicht wohin mit DirWillst schreien.So kann es nicht gehen.Flüchten oder Bleiben. Also führst Du Krieg mit Dir.Denn … So kann es nicht gehen weiterlesen

Ich brauche dich

„Ich brauche dich“; sagtest du.„So so“; sagte ich.Was brauchst du denn genau?Ist es meine Nase, meine Haut oderwas verursacht diesen Stau in deinemKopf, dass du ohne mich nichtklar kommst. Verlierst du deine Krone?Ist alles umsonst wenn ich woanderswohne? Ist es Bestätigung die dubrauchst, schliesst du deine Handzu einer Faust wenn ich dichnicht anschau? Was wird aus dirohne mich? Mach mir Sorgen.Ist es das was du … Ich brauche dich weiterlesen

Gegensätze

Du bist wie Milch – Sie wie ÖlDu bist ein Buch, sie kann nicht lesen.Du lebst im Sommer und siemacht Winterschlaf. Du sagst „JA“, sie hört „Nein“.Du meinst „Nein“, sie versteht „Ja“.Du hast Hunger. Sie ist satt.Du erzählst. Sie ist taub. Du bist das Feuer. Sie das Papier.Du bist der Schlüssel zum Schloß.Sie ist das Brecheisen.Du. Sie? Zwei Tragödiennicht zu bekommenwonach das Herz sich verzehrtoder … Gegensätze weiterlesen

Menschen der Nacht

Für alle die bis 5 kein Gähnen kennen.Die Stadt atmet auf.Alles schläft. So der Eindruck.Alles leise. Alles ruhig. Kein LärmKein Verkehr massenweise, nur dieDunkelheit ändert ihre Formen. Menschen der Nacht sind immer dieselbennur der Tag ändert ihre Gesetze.Politiker kommen und gehen,die Sommer und Winter vergehen dochMenschen der Nachtwerden immer überleben. Versteckt in Kneipenzwischen all den SchattenMenschen der Nachtmachen komische Sachen.Einige werden heute geboreneinige sind heute … Menschen der Nacht weiterlesen

Festival

Schau malall die Lichter ander Himmel leuchtetin allen FarbenJung und altalle zusammenlassen die Bässedurch den Körper hallen Singen harttanzen und springenFeuerwerk im BauchBier in den HaarenDie Bühne rocktdie LieblingsbandDas Ticket gelohntjeder Euro, jeder Cent Die Sonne heißbrennt die HautKörper voll SchweißMusik schön lautdann langersehntder SommerregenMagie in Tropfenein Schweif voll Segen Quatsch bei 120 Dezibelrutschend im Schlammwerfend mit Matschheute sind wir Freundebei Dosenravioliam Lagerfeuerkeiner Fremdeinfach nur … Festival weiterlesen

Welt MS Tag

Liebe Menschen, heute Mal nichts lyrisches von mir.Denn heute ist Welt MS Tag. Bist du heute morgen ohne Schmerzenaufgewacht?Herzlichen Glückwunsch.Feier dich und deinen wunderbaren Körper.Deinen Körper, der perfekt ist und jeden Tag für dich Wunder verbringt, indem du laufen, riechenund fühlen kannst.Feier deinen gesunden Körper jeden Morgen.Berühre dich selbst wieder mit Mitgefühl und Liebe. Auch ich, möchte gerne Aufmerksamkeit für die noch unheilbare Krankheit Multiple … Welt MS Tag weiterlesen

Illusion

du weißt, warum ich dich mag. weil nur du es aushälst und bei mir bleiben kannst. du bist da und du bist nicht da wie der Wind nimmst du mein Schweigen und gibst ihn zurück geschmückt mit Parfüm. was ich nicht tun würde ist zu sagen, dass ich mit dir mit allem was ich habe, echt fühlen kann und es ist wahr und macht verrückt … Illusion weiterlesen