Letal

Grell und mager mein Geistheimtückisch durchleuchtet durch deine Wörter in meinem Kopf, derkeine Frequenz mehr empfängt,ich Überbleibsel eines Kadavers,Gefallene deiner Bosheit und des Gefühls, dass es zu spät ist für die Ankunft jeglicher Weisheitin meinen Gliedern undnur noch verwahrlost enden mag,wie mein Herz so karg. ©️ Giulia Patruno Letal weiterlesen

Neuigkeiten/News

Hallo Ihr Lieben. Zunächst einmal möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mich seit Bestehen dieses Blogs begleitet haben. Ob Blogger, Buchleser, Lyrikinteressierte, Verlage, Freunde oder einfach nur Neugierige. Bedanken möchte ich mich in allererster Linie für jegliche Anregung, für jede konstruktive Kritik, für all die Unterstützung und vor allem für eure „Zeit.“ Es ist das erste Mal, dass ich mein „lyrisches Ich“ verlasse … Neuigkeiten/News weiterlesen

Wortgegangen

Es spielt keine Rolle. Hab Wortflucht begangen. Ohne Kontrolle, Im Schweigen gefangen. Wenn jetzt ein Stern Vom Himmel fällt, Wär mein schönster Wunsch Bereits erfüllt. Es sind Erinnerungen Die den Raum füllen. Die Zeit war schneller als ich Für Verbesserungen. Hell erleuchtet die Tage, Die wie Engel aussahen. Meine Wörter konnten Sie dennoch nicht tragen. Die Zeiger der Uhr Drehen sich weiter im Kreis. Das … Wortgegangen weiterlesen

Heimat

Einen Platz hab ich gefunden. Wie damals, Als ich 6 Jahre alt war. Sonntags Eiscreme aß. Einen alten Film schaute Und im Bett saß. Wusste noch nicht, dass ich Dich eines Tages verlass‘. Es tut mir leid, Heimat, Dass ich Dich nun verrat‘. Was wir jemals hatten, Einfach aufgab. Vergib mir, dass ich Mit Deinem Herzen gespielt hab. Sei Dir gewiss, dass es weh tat … Heimat weiterlesen

Berlin, Berlin

Manches lässt sich nicht planen,das Schicksal hat mich gebracht.Wer konnte bloß ahnen,dass die Liebe hier erwacht. Wenn ich weg geh, fort von dir,mich ausspuckst aus deinen Fängen,vermisst du mich nicht – kein Ton,lässt mich einfach hängen. Und wenn die Nacht mich entlässtschau ich in diese blassen Gesichter.Selbst der Mond ist bescheiden bleichim unverhohlenem Glanz deiner Lichter. Flanier auf Betonasphaltzwischen Dönerresten und Kotzewerden sie zu großen … Berlin, Berlin weiterlesen

Eingesperrt zur Neuzeit-Pest

Psychologen schlagen Alarm. Es droht der Wohnungskoller. Genervt von Deinem Schwarm. Meditation wär doch sinnvoller. Plötzlich jeder im Home Office. Klaustrophobie bis zum Anschlag. Die grösste Besorgnis? Der Denkprozess eines Mordauftrages. Eheleute stellen fest, Dass die Lust schwindet Auf das gemeinsame Familiennest. Strapazierte Nerven im Eignungstest. Das Meissner Porzellan Fliegt rasant vor die Füße. Es war die geplante Landebahn Mit einem Gruß von Deiner Süßen. … Eingesperrt zur Neuzeit-Pest weiterlesen

Für einen kostenlosen Traum

Habe mir angewöhnt, Nicht über alles nachzudenken. Bedeutungen ändern sich Aus einem anderem Blickwinkel. Bin nicht einverstanden Mit meinem Bewusstseinszustand. Ein Freund ist grade gestorben. Fühle aber immer noch seine Gegenwart. Und ich werfe, werfe, werfe. Werfe Wasser auf meine Mühlen. Wünsch mir, dass dies das Jahr ist Mit dem Beginn meiner Zukunft. Liebe im Überfluss Wäre jetzt beschleunigend Für die Dunkelheit der Jahre. Beängstigend … Für einen kostenlosen Traum weiterlesen

Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko

Eine Begegnung Im Großstadtdschungel. Ganz flüchtig Im Köpenicker Spreetunnel. Ein Date entsteht Und wie eh und je Bemerkt man plötzlich, Dass man sich versteht. Die Zeit vergeht Wie Nu im Flug. Beim zweiten Kaffee Plant man den Urlaub im Zug. Unzertrennlich wird geliebt.Verspricht sich weniger graue Tage. Teilt sich Kummer und Alltagslast.Teilt sich Freude und Aufgaben. Man trifft sich im Großstadtgewusel. Zuhause kennt man’s nicht.Zwischen … Neuinterpretation des Gedichts „Großstadtliebe“ von Masha Kaleko weiterlesen

Menschen der Nacht

Für alle die bis 5 kein Gähnen kennen.Die Stadt atmet auf.Alles schläft. So der Eindruck.Alles leise. Alles ruhig. Kein LärmKein Verkehr massenweise, nur dieDunkelheit ändert ihre Formen. Menschen der Nacht sind immer dieselbennur der Tag ändert ihre Gesetze.Politiker kommen und gehen,die Sommer und Winter vergehen dochMenschen der Nachtwerden immer überleben. Versteckt in Kneipenzwischen all den SchattenMenschen der Nachtmachen komische Sachen.Einige werden heute geboreneinige sind heute … Menschen der Nacht weiterlesen

Das Leben ist schön

Ich blicke in den HimmelWolken auf Reisen die ihre Formenverändern und ab und an die Sonneverspeisen um sie dann wiederdurch zu lassen, unsere Körper bedecktvon den warmen Strahlen Dann werde ich etwas mutigerwenn ich daran denke, dass Dingesich immer neu erfindenZweitausendneunzehnbin ich mit der Welt verbunden Wenn sich nichts geändert hättewäre ich heute mineralisch aberich werfe mich lieberin die Arme des Windesmach ein Segel mit … Das Leben ist schön weiterlesen

Dein Blick

Dein Look ist Business. Dein Urteil;Bewährung oder elektrischer Stuhl.Am Himmel dieser glühende Mond auf dergeneigten Ebene des Lebens rollendwie ein 80er Flipperautomatwo irgendwie im Spiel2 Bälle gleichzeitig hoch schießen.Es ist zeitgenössische Kunst in diesemZeitalter aufzuwachen. Big Data.Kein Zucker in der Limonade und dann duund ich bin jetzt schon verrückt,so schön verschlossen, kleine Damedie mit Stoffsneakers durchmeine Gedanken spaziert. Dein Blick so scheu, dieser klare Blick.Hast … Dein Blick weiterlesen

Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen

Ein Apfel zum Mittag in der Tasche.Ihre Augen konkurrieren mit der Sonne.Ein Schmerz, den sie gut verstecken kannim Hintergrund ihrer Worte.Was bleibt von der dreisten Raserei der Zeit?Wo ist das Vergnügen, nicht zu wissen,wie spät es ist?Von einem Land nach Maß wo die Naturseine Kurven bejubelt doch allesist hier von Pflaster bedeckt. Von falschen Sternen und Böen,von lauter Ziffern aberwenn du ein wenig von unten … Am Ende aller Sorgen werden wir glänzen weiterlesen

Illusion

du weißt, warum ich dich mag. weil nur du es aushälst und bei mir bleiben kannst. du bist da und du bist nicht da wie der Wind nimmst du mein Schweigen und gibst ihn zurück geschmückt mit Parfüm. was ich nicht tun würde ist zu sagen, dass ich mit dir mit allem was ich habe, echt fühlen kann und es ist wahr und macht verrückt … Illusion weiterlesen

Sei ein Held

Als ich ein Kind war, hat man mir immer wieder vermittelt, wie wichtig es ist eine gute Tat am Tag zu vollziehen. Die berühmte gute „Tat des Tages“, sozusagen. Soviele Kleinigkeiten können anderen Menschen die Welt bedeuten oder zumindest ein Lächeln hervor bringen. Immer wieder fällt mir jedoch auf, dass manche Menschen nochmal lernen sollten, wie man E M P A T H I E … Sei ein Held weiterlesen

Surfen auf der Zeitachse

Es macht wütend all diese Verschwendung. Die Absicht ein Ziel zu verfolgen ohne Verwendung. Jeder der anderen Fehlern vorwirft. Konsum-Schuldzuweisungen. Fehler die man gern selbst begeht. Immer eine unüberbrückbare Distanz zwischen dem Horizont und dem Leben. Den Mund braucht man zum Küssen, Sprechen und Atmen. Keine offene Wunde die man schließen müsste. Seitdem ich keinen mehr habe der mir vergibt, möchte ich selbst keine Vergebung. … Surfen auf der Zeitachse weiterlesen

Es liegt eindeutig an „Adelè“….

Hab kein Plan ob es der Winter istOder die Tatsache, dass du nicht zuhause bistWas mich an die Decke starren lässt.Während „Adelè“ so richtig den Pain fühlt„inside her chest“. Hört man! Ich hasse es, dass ich hier liegeUnd mich frage wo du bistWenn es draussen schon dunkel istUnd gleichzeitig will, dass du dichAus meinem Leben verpisst. Was glaubst du wer du bist?Kein Wort, kein geschriebener … Es liegt eindeutig an „Adelè“…. weiterlesen