Vergänglich

Setz‘ Dich doch zu mir.
Hab massig Zeit.
Das ist der Preis
Für ein Leben
Voller Arbeit.

Ich hatte kein Glück.
Meine Zeit ging schnell um.
Lauf‘ schon so lang
Auf diesem Weg
Ohne Richtung.

Hab‘ jetzt zittrige Hände.
Und einen Kopf
Voller geliebter Erinnerungen.
Nun bekommen die Bilder
Eine ganz andere Entfernung.

Wo wollt ihr bloß hin?
Ihr rastlosen Gedanken.
Wünscht‘, ich könnt‘
Euch alle sehen
Oder seid ihr schon gegangen?

Eine Erinnerung blieb.
Die andere ging fort.
Und neulich war es fast soweit.
Das Zimmer hübsch zurecht.
Alles schien bereit.

Doch diese Welt ist nie gerecht
Und das Glück hält nie lang an.
Meine zitternden Hände
Hielten alles fest
Wie in einem Traum.

Mit mir
Geht es hier zu Ende.
Zu Ende in diesem Raum.
Ohne auch nur einmal
Die Welt anzuschauen.

Bitte sag‘ mir,
Mein kleines Mädchen.
Was macht das für einen Sinn.
Du süßes Mädchen.
Wo willst du ohne mich hin?

Schau‘ diese hellblauen Tage,
Sie fangen ohne mich an.
Wünschte,
Du könntest mich hören.
Lass für Dich ein Licht an.

Damit du mich findest,
Wenn es Dir mal nicht so geht.
Damit Du mich findest,
Wenn die Welt
Sich nicht mehr dreht.

3 Gedanken zu “Vergänglich

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