Das Spiel

Aus großem Herz entsprungen.
Weit wie diese Welt.
Während sie sich
Einfach weiter dreht
Jeder Augenblick zerfällt.

Ein Herz mit Bergen
Und Wolkenkratzern.
Gierig.
Nach Anmut
Nach Feinheit.

Nahtlos der Himmel
In Deinen Augen.
Auf meiner Weste der schwarze Dreck.
Hab massig Zeit.
Sie rennt nur schnell weg.

Will eigentlich alles
Und lebe schnell.
Wind, Regen.
Wie Schläge
Auf meinem Gesicht.

Irgendwer sagte man würde vergessen.
Doch ich bin hier.
Am Rande einer Bordüre.
Mit Knoten im Hals
Auf einem leerem Blatt Papier.

Also komm ich Heim.
Wo immer das auch ist.
Spiele weiter.
Weinend, Lachend.
Spiel ich weiter.

Denn ich habe
Nur dieses eine Leben.
Springend.
Fallend.
Mein Lieblingsspiel.

Ich komme nach Hause.
Sing diese Lieder
Aus fremden Büchern.
An das Ende
Keine Erinnerung.

Und wenn ich
Nach Antwort suche
Höre ich Mutters Stimme.
Zieh Deinen Kopf hoch.
Stell Dich grade.

Es ist nicht vorbei,
Wenn Deine Schuhe löchrig sind.
Deine Beine weh tun.
Deine Hände schmutzig.
Denn Deine Augen sind sauber.

Die Schubladenfotos
Die Linien auf meinem Gesicht.
Erinnern an Vergänglichkeit.
An Tage die verloren
Daran wie etwas zerbricht.

Schreien, Beten.
Sauerstoffverschwendung.
Wagnis Staub zu essen.
Geradeaus weiter
In eine andere Wendung.

Denn jeder ist ja
Seines Glückes
„Schmied“.
Stehend vor Deiner Leere.
Ein Spruch der immer zieht.

Ich weiß, dass ich zittere.
Aber schau mal wie ich flieg‘.
Weinend, lachend.
Springend oder fallend.
Es bleibt mein Lieblingsspiel.

Ein Gedanke zu “Das Spiel

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