Die Kunst des Verlierens

komm wieder zurück, gleichgewicht
komm zurück
diesen zustand ertrage ich nicht
legt euch schlafen, kopf und nerven
füllt die speicher meiner energiereserven

die luft, den grund, die bestürzung
der kampf, alles ist neblig
alles voller dampf
mein überblick, der verstand
das konzept, das im zwiespalt steckt

die kunst des verlierens ist annehmbar
qualen überwinden mit tränen im herzen
blut in den augen, den eingang
oder ausgang finden und mit den lungen
neue luft einsaugen

es ist die fähigkeit sich selbst
zu reparieren, sich „alles wird gut“
zu deklarieren, kommt also zurück
geschlagene ansichten
dort wo ihr hingehört, zurück an bord

ihr schönen träume
fahrt mit mir und spürt den wind
bleibt nicht im gedankengebäude
hauptsache nicht egal, banal,
schließlich ist nicht immer karneval

und deine glieder werden brennen
in der kunst des verlierens
kannst erkennen, wie groß
das potenzial wird um
dinge beim namen zu nennen

keine angst zu stranden, zu straucheln
zu stolpern, zu fallen,
ertrag den absturz und zeig es allen
niederlagen sind nicht fatal
schenken wachstum, werden so
– OPTIMAL –

3 Gedanken zu “Die Kunst des Verlierens

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