Unsicherheit

Ich möchte dir
was Liebes sagen
aber bin ironisch
oder total sachlich.

Ich möchte dich
ganz fest umarmen
aber berühre dich
nur flüchtig.

Ich vermittle dir das Gefühl
eine Wolke zu sein
aber läßt du dich fallen
prallst du auf Stein.

Ich wär so gern deine Wolke.
Stattdessen
veranstalte ich eine
mittelmäßige Revolte.

Dann hoffst du,
dass ich’s selbst merke.
Schenkst mir Zeit
auf meiner Wegstrecke.

Aber ich versteh nicht.
Bin verwirrt.
Es regnet Tränen
durch dein Gesicht.

Und was mach ich?
Verlier die Übersicht
während du denkst
ich wär ein Bösewicht.

Fühl mich
in der Pflicht,
dass du an mir
nicht weiter zerbrichst.

Und ich wühle und wühle
in mir – viel gründlicher
aber verlier‘ mich noch mehr.
Ich bin ganz unsicher.

——
Inspiriert von;
Quelle: Allert-Wybranietz, Deutsche Lyrikerin, Trotz Alledem, lucy körner, Verlag 1980

(Vers)chlimmbessert durch mich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s