Einsames Kind

Libellen fliegen über Teiche
und Pfützen der Stadt.
Der Reichtum des Frühlings
scheint ihnen egal zu sein.

Lass mich nicht gewähren
und nimm mich mit.
Ohne Wiederholungen
deiner Unzulänglichkeiten.

Hier stehe ich
aufgeregt,
allein
auf dich wartend

während alte Männer gegenüber
ein Würfelspiel spielen.
Ein Rest von Magie
auf den Tisch.

Ich sehe Blumen die voller Freiheit
blühen, Glück schenken.
Sie müssen sich nicht kümmern,
sich sorgen von all dem.

Menschen flüstern unter sich.
Ich verbreite Freude
um sie zum Schweigen
zu bringen.

Höre Lieder rauschen,
an mir vorbei rasen.
Und die Erde beginnt zu beben.
Nutzlose Explosionen.

Doch in manchen Herzen
werden sie bleiben.
Wie sind sie wohl entstanden?
Konstellationen von Galaxien.

Du hast mich heute Nacht
allein
vor dem Himmel
stehen lassen.

Ich kann nicht lesen.
Bitte hol mich ab.
Du wirst mich schon erkennen,
meine Taschen sind voller Steine.

Vor der Schule
warte ich.
Seh dich nicht.
Lust zu weinen.

Habe Hoffnung
denn die Nacht ist noch lang.
Wirst mich erkennen.
Meine Schuhe sind voller Schritte.

Mein Gesicht
voller Ohrfeigen.
Mein Herz voller Schläge.
Meine Augen voll von dir.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s