Saluti!

Ein Desaster das Kind, sagte Mutter und guckte komisch. Schon Mitte vierzig und immer noch kein Enkelkind in Sicht. Der Zug ist abgefahren – tuuuut tuuut – stehend am Gleis nur Tumult.War wohl keine Phase, die Identitätskrise keine hohlen Phrasen, das Kind sträubt sich unserer Ideale und fügt sich nicht, pfeift nicht nach unserer Nase und Scherben flogen zuhause am Boden, zerstörte Vasen. Ach heerje … Saluti! weiterlesen

Letal

Grell und mager mein Geistheimtückisch durchleuchtet durch deine Wörter in meinem Kopf, derkeine Frequenz mehr empfängt,ich Überbleibsel eines Kadavers,Gefallene deiner Bosheit und des Gefühls, dass es zu spät ist für die Ankunft jeglicher Weisheitin meinen Gliedern undnur noch verwahrlost enden mag,wie mein Herz so karg. ©️ Giulia Patruno Letal weiterlesen

Neuigkeiten/News

Hallo Ihr Lieben. Zunächst einmal möchte ich mich bei allen ganz herzlich bedanken, die mich seit Bestehen dieses Blogs begleitet haben. Ob Blogger, Buchleser, Lyrikinteressierte, Verlage, Freunde oder einfach nur Neugierige. Bedanken möchte ich mich in allererster Linie für jegliche Anregung, für jede konstruktive Kritik, für all die Unterstützung und vor allem für eure „Zeit.“ Es ist das erste Mal, dass ich mein „lyrisches Ich“ verlasse … Neuigkeiten/News weiterlesen

du machst das Ganze so perfekt

Aus meinenHerzkammernfliegen Wörter,tastloses Glück.Mit deiner Prachtbeehrst du,stockendmeine Atemzüge. Für dichdiese Zeilen,sonstist nicht viel dawas besser wärals meine Liebeum mit dirzu verweilen. Was ich schenken maghier und jetztMorgen und Übermorgenist meine Zeitund ein wenig Magie.Deine Augenentwaffnend.Weiche Knie. Weil duplötzlich kamstaus dem Nichts,ganz vielmit mir machst,mein Herz stillwenn du michanlachst. Zeitbekommt Sinn,bekommteinen Namen.Lehrst michzu träumenohne sinnloseDramen. Mit dirgemeinsamein Abenteuererleben,das warme Gefühlnicht alleinzu stehenim Regen. Weil duan mich … du machst das Ganze so perfekt weiterlesen

Streichle mich

Streichle mich mit deinen Worten, streichle weg all meine Sorgen. Das graugrünklar in deinem Blick hält mich sicher und geborgen. Lass nicht los, ich will’s nicht missen wie die Nacht mit ihrem Klang. Schenk mir nochmals diese Worte und zünd die Sterne für mich an. Meine Romantik so abscheulich, meine Furcht, mein Niedergang, dass du nicht an meiner Seite bei mir verhaarst ein Leben lang. … Streichle mich weiterlesen

Kafka und die Prager Köstlichkeiten

Kafka frönte dem Genuß, Obstknödel, Baumkuchen, öfters auch ein Kuß. Schien begeistert von Verruch. Schöner Mund und schwarze Locken konnten ihn schon mal verlocken. Herz und Leisten waren entzückt, rote Lippen schnell gepflückt. Dann nachts im altem Kerzenlicht schrieb er sich die Seele frei. Gedanken als Spontangedicht und glühende Schriften um drei. Kafka übergab die Reihen, wünschte sich bei ihr zu weilen. Sein jammernder Körper … Kafka und die Prager Köstlichkeiten weiterlesen

Wortgegangen

Es spielt keine Rolle. Hab Wortflucht begangen. Ohne Kontrolle, Im Schweigen gefangen. Wenn jetzt ein Stern Vom Himmel fällt, Wär mein schönster Wunsch Bereits erfüllt. Es sind Erinnerungen Die den Raum füllen. Die Zeit war schneller als ich Für Verbesserungen. Hell erleuchtet die Tage, Die wie Engel aussahen. Meine Wörter konnten Sie dennoch nicht tragen. Die Zeiger der Uhr Drehen sich weiter im Kreis. Das … Wortgegangen weiterlesen

Wie wenig sinnvoll ich bin

Wie wenig sinnvoll ich bin. Ich erhebe meine Stimme Und hinterlasse nichts Als den kleinsten Ton in der Luft. Mein Gesicht zeitlich gezeichnet. Schatten und Furchen und ein Wirbel Aus Staub und Dreck und einer Dosis Erkenntnis. Regenschauer putzen es weg Wie eine Reinigungskraft auf Teilzeitbasis. Ich ziehe vorüber Ohne Anhaltspunkt. Die Linden am Wegesrand Salutieren mir zu. Doch in Windeseile Entfalle ich ihnen. Ich … Wie wenig sinnvoll ich bin weiterlesen

Für ein Glas Rotwein

Er hat sein Blut für dieses Land gegeben. Bis zum Ende jedes Monats Schafft er’s nicht weiter zu leben. In Gottes Händen seine Gebete. Schwor Treue für sein Glaube Als er Vater wurde. Ein Krieg ohne Rückkehrgarantie. Medaillen erhalten Für die Ehrenphilosophie. Für all diese armen Leute, Ein paar banal einfache Worte, Weil sie bis heute an das Gute glaubten. Weil sie ständig darauf vertrauten … Für ein Glas Rotwein weiterlesen

Heimat

Einen Platz hab ich gefunden. Wie damals, Als ich 6 Jahre alt war. Sonntags Eiscreme aß. Einen alten Film schaute Und im Bett saß. Wusste noch nicht, dass ich Dich eines Tages verlass‘. Es tut mir leid, Heimat, Dass ich Dich nun verrat‘. Was wir jemals hatten, Einfach aufgab. Vergib mir, dass ich Mit Deinem Herzen gespielt hab. Sei Dir gewiss, dass es weh tat … Heimat weiterlesen

Der Sensemann

Es war Gras gewachsen Über das Herz. Und dazwischen Purpurrote Blumen Erwacht. 2 Frühlinge 4 Sommer 12 Winter Dauerte es. Jahreszeitenkonfus. Und als sie wieder blühten, Die purpurfarbenen Blumen, War in Reichweite Ein neuer Sensemann. Sie spürten das Ungetüm. Denn er besaß Kein Sinn für Schönheit. Wie Unkraut standen sie da. Die purpurroten Blumen, So selten und doch so rar. Mit geschärfter Klinge Nahm er … Der Sensemann weiterlesen

Trotz aller Widrigkeiten

Ich stimme mich ein. Auf Veränderung. Auf mich achtend, Sich wappnend. Emotionsfrei. Emotionsgeladen. Bereit Um nie bereit zu sein. Auf die Reinheit der Ehrlichkeit Die mich empfängt. Ihre Arme breit Wie ein offenes Tor. Oder beschleunigend. Wie ein Katapult Aus mechanischer Energie. Ich, als das Geschoss. Ich richte mich ein. Auf die Erhabenheiten Mit ihren Tücken. Die Auswirkungen deines Namens. Für meine Revolution Mach ich … Trotz aller Widrigkeiten weiterlesen

Berlin, Berlin

Manches lässt sich nicht planen,das Schicksal hat mich gebracht.Wer konnte bloß ahnen,dass die Liebe hier erwacht. Wenn ich weg geh, fort von dir,mich ausspuckst aus deinen Fängen,vermisst du mich nicht – kein Ton,lässt mich einfach hängen. Und wenn die Nacht mich entlässtschau ich in diese blassen Gesichter.Selbst der Mond ist bescheiden bleichim unverhohlenem Glanz deiner Lichter. Flanier auf Betonasphaltzwischen Dönerresten und Kotzewerden sie zu großen … Berlin, Berlin weiterlesen